Landtag verabschiedet Kita-Träger-Rettungsprogramm von FDP Familienminister Dr. Joachim Stamp

Dr. Joachim Stamp (MdL NRW - Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration)
Dr. Joachim Stamp (MdL NRW - Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration)

Finanzielle Hilfen für die Kindertagesstätten in Elsdorf beschlossen

 

Der Landtag NRW hat am 12.10.2017 ein Kita-Träger-Rettungsprogramm zur Beseitigung der Unterfinanzierung von Kindertagesstätten beschlossen. Danach stellt die gelbe-schwarz Landesregierung kurzfristig den Kindertageseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung.

 

FDP Fraktionsvorsitzender U. Müller begrüßt die schnelle Hilfe der Landesregierung: „Auch bei uns in Elsdorf sind die Kindertageseinrichtungen seit Jahren unterfinanziert. Ich freue mich, dass Elsdorf nun vom neuen Rettungsprogramm des Familienministeriums unter der Leitung von Minister Dr. Joachim Stamp, FDP, profitieren wird. Mit Zuschüssen in Höhe von 536.000 € werden wir in Elsdorf die Kinderbetreuung unterstützen können.“

 

Darüber hinaus gibt es weiteren Handlungsbedarf. Der FDP Fraktion in Elsdorf ist es ein Anliegen, die Qualität der Kitas zu steigern und die Öffnungszeiten stärker dem Bedarf der Eltern anzupassen. „Damit wollen wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern“, so Müller.

Wahlsystem: Zweitstimme ist Lindner-Stimme

Am Sonntag, den 24. September, wird ein neuer Bundestag gewählt. Bei der Wahl haben die Bürgerinnen und Bürger eine Erst- und eine Zweitstimme. Warum Sie zwei Stimmen haben und wie das Wahlsystem funktioniert, erklären wir Ihnen hier.

 

Mit der Erststimme bestimmen die Wählerinnen und Wähler ihre Kandidaten vor Ort. Dieser Kandidat wird auch Direktkandidat genannt. Der Kandidat, der in Ihrem Wahlkreis die meisten Stimmen erhält, vertritt ihn im Landtag.

 

Mit der Zweitstimme wählen Sie eine Partei. Diese Stimme ist für die Zusammensetzung des Bundestags sehr wichtig, da sich aus der daraus ergebenden Stimmenanzahl ermittelt wird, wie viele Mandate eine Partei erhält.

 

Wer von der großen Koalition enttäuscht ist,
wer noch unentschlossen ist,
wer neue liberale Akzente in der Politik möchte...
und Christian Lindner und die FDP unterstützen will,
wählen Sie bitte mit der Zweistimme die FDP. Zweitstimme ist Lindner-Stimme.

 

Ihre FDP Elsdorf

 

FDP: Neue Zuwanderungsstrategie für Flüchtlinge

 

"Wir fördern und unterstützen Flüchtlinge. Aber aus dem Flüchtlingsstatus kann nicht automatisch ein dauerhafter Aufenthaltsstatus werden", so der FDP Chef Christian Lindner. Wenn Frieden herrsche, müssten Flüchtlinge zurückkehren, falls sie nicht die Kriterien eines neu zu schaffenden Einwanderungsgesetzes erfüllten.

 

Der Spitzenkandidat der FDP will das Mittelmeer als Flüchtlingsroute nicht zulassen, um Leben zu retten und Einwanderung zu begrenzen. Sichere Aufnahmelager in Nordafrika sollen Menschen ermöglichen, Einreiseanträge zu stellen. Finanzieller Druck auf die Maghreb-Staaten soll Abschiebungen erleichtern.

 

Während ihres Aufenthalts in Deutschland sollten Flüchtlinge so gut wie möglich integriert werden: "Sie werden gefördert, bekommen Sprachkurse und Zugang zum Arbeitsmarkt, die Kinder gehen in die Schule. Aber am Ende, wenn es in Syrien wieder sicher ist, muss der Flüchtlingsschutz in Deutschland erlöschen."

 

Das Menschenrecht auf Asyl ist für uns Freie Demokraten nicht verhandelbar.

 

Nach Schweizer Vorbild wollen wir ein Visum aus humanitären Gründen einführen. Es wird erteilt, wenn im Einzelfall offensichtlich ist, dass Leib und Leben unmittelbar, ernsthaft und konkret gefährdet sind.

 

Ein Einwanderungsgesetz solle strikte Kriterien für einen dauerhaftes Bleiberecht formulieren: Sprachkenntnisse, Rechtstreue und ein eigener Lebensunterhalt . "Man arbeitet also und bezieht keinerlei Leistungen vom Sozialstaat. Wer diese Kriterien erfüllt, soll bei uns bleiben können!"

 

Chancen der Einwanderung nutzen - mit klaren Regeln

 

Dauerhafte Einwanderer wollen wir uns wie jedes andere Einwanderungsland selbst aussuchen. Deutschland ist auf die Einwanderung von qualifizierten und fleißigen Menschen angewiesen, wenn wir unseren Wohlstand auch zukünftig erhalten wollen. Auch Flüchtlingen wollen wir so eine Einwanderungschance bieten. Natürlich nur, wenn sie dieselben Kriterien erfüllen wie Fachkräfte aus dem Ausland. Zu einem geordneten Einwanderungsrecht gehören auch funktionierende Rückführungsregelungen. Wer kein Bleiberecht hat, muss konsequent abgeschoben werden.

 

Integration als Schlüssel für ein gutes und friedliches Zusammenleben

 

Wer zu uns kommt, der sollte wissen, dass sich unsere Gesellschaft auf dem für alle verbindlichen Grundgesetz und den darin formulierten Pflichten und Freiheiten gründet. Nur so klappt ein friedliches und gutes Zusammenleben.

 

 

Ihre FDP Elsdorf

 

Dossier: Flüchtlingspolitik auf www.fdp.de

Flugblatt: Für eine geregelte Einwanderungs-und Flüchtlingspoltik

Humanitärer Schutz und Einwanderungsgesetz
Humanitärer Schutz und Einwanderungsgesetz

Auch schon bemerkt?

Im Wahlkampf übernehmen die großen Parteien Kernthemen der FDP: z.B. Digitalisierung und Bildung

 

Schon im NRW Wahlkampf sind von der FDP diese wichtigen Säulen für die wettbewerbsfähige Zukunft unseres Landes propagiert worden. Die entsprechenden Wahlplakate vor einigen Monaten belegen dies. Und, siehe da, in jüngster Zeit werden unsere Positionen übernommen, wie zahlreiche Auftritte der führenden Köpfe der sogenannten großen Parteien in den Medien zeigen. Man hat wohl auch (endlich) die Wichtigkeit erkannt und die Bla Bla Statements unterlassen.

 

Dies bringt im Übrigen auch für Elsdorf konkrete finanzielle Vorteile mit sich. Doch dazu gleich mehr. Warum sind diese beiden Themen so wichtig und welche Maßnahmen stellt die FDP vor?

 

 

BILDUNG

 

Wir wollen, dass in Deutschland künftig die beste Bildung der Welt vermittelt wird – und man am Zustand unserer Schulen wieder die Wertschätzung ablesen kann, die wir unseren Kindern entgegenbringen. Wir dürfen uns nicht mit weniger zufrieden geben. Und das brauchen wir auch nicht. Es geht auch um die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Vier Kernmaßnahmen sehen wir als wichtig an:

 

1. Gestaltungsfreiheit für Schulen durch ein Schulfreiheitsgesetz
Die einzelne Schule weiß selbst am besten, was für ihre Schüler gut ist. Entscheidungen über Organisation, Finanzen, Pädagogik und nicht zuletzt über personelle Gestaltung sollten Schulen deshalb künftig selbst treffen können. Das umfasst für uns auch die Frage, ob das Abitur nach acht oder neun Jahren erreicht wird (G8/G9).

 

2. Bildung ist nationale Kernaufgabe
Der Bund koordiniert und unterstützt künftig finanziell stärker als bisher. Statt 16 unterschiedlicher Systeme der Bundesländer brauchen wir einen Wettbewerb der einzelnen Bildungseinrichtungen um die besten Ideen.

 

3. Talent-Schulen überwinden soziale Nachteile.
Wir wollen viel mehr gute Gymnasien mit modernster Pädagogik und bester Ausstattung dahin bringen, wo sie am Dringendsten benötigt werden und maximalen Effekt erzielen: In kinderreichen Stadtteilen mit den größten sozialen Herausforderungen.

 

4. Praxis-Lehrer sorgen für neue Impulse
Persönlichkeiten aus Forschung und Wirtschaft sollen künftig ehrenamtlich oder auf Zeit den Unterricht bereichern. So wird auch die gesellschaftliche Verantwortung für die Bildung unserer Kinder konkret.

DIGITALISIERUNG

 

Die Digitalisierung schafft immer neue Chancen und Möglichkeiten. Wir wollen, dass die Menschen davon profitieren können. Wir sind überzeugt: Neue Geschäftsmodelle wie zum Beispiel Mitfahrdienstleister, Übernachtungsvermittler oder Portale zur gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen können unser Leben verbessern. Damit Innovationen nicht an veralteten Regeln scheitern und ein fairer Wettbewerb für neue wie etablierte Unternehmen gleichermaßen besteht, müssen wir unser Regelwerk modernisieren.

 

Für die FDP gibt es drei Kernmaßnahmen für den Digitalen Alltag.

 

1. Internet ist Chefsache
Ein leistungsstarkes Breitbandnetz ist unabdingbar für die Anforderungen einer digitalen Gesellschaft. Der Auf- und Ausbau dieser Infrastruktur ist essentiell. Fragen rund um die digitale Transformation sollen gebündelt in einem Ministerium und einem Landtagsausschuss vorangetrieben werden.

 

2. Digitale Verwaltung
Offene W-LAN-Zugänge in Landeseinrichtungen sollen selbstverständlich sein. Ebenso wie ein Bürgeramt, in dem man alles von zu Hause erledigen kann. Einfache, lebensnahe und digitale Dienstleistungen für alle Belange von Bürgerinnen und Bürgern. Damit vermeiden wir: lange Wartezeiten, unbesetzte Schalter und in Folge verschenkte Lebenszeit.

 

3. Schubkraft für neue Ideen
Wer forscht und entwickelt, der muss unterstützt werden. Etwa durch steuerlicher Anreize. Das kommt mittel- und langfristig allen Bürgerinnen und Bürgern zu Gute.

Und nun zu Elsdorf

 

Der Rhein-Erft-Kreis erhält für seine Schulen, nach dem Schwarz/Gelb nun regiert, mehr als 5,5 Millionen Euro, davon bekommt Elsdorf 716.000 Euro. Zudem erhält Elsdorf 300.000 Euro für den Ausbau und Erhalt der Kinderbetreuung.

 

Seit kurzem erfolgt eine Förderung für die Internetanbindung bisher noch nicht ausreichend versorgter Gebiete, wobei Vorhaben mit einer Fördersumme ab 100.000 Euro in Frage kommen. Der Fördersatz beträgt in der Regel 50 %, wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist. Circa 98 % der Elsdorfer Bürger sind zwar mit schnellem Breitband versorgt, jedoch kommen immerhin noch ca. 200 Haushalte nicht in den Genuss guter Internetverbindungen, so Tollhausen 100, Frankeshoven 15, Desdorf 15, Gewerbegebiet (!) 30 und Widdendorf 35 Haushalte/Betriebe.

 

Welche Entwicklungsmöglichkeiten sich bei der Verbesserung der Telekommunikationsstruktur für Elsdorf ergeben, bleibt zunächst abzuwarten. Grundsätzlich sollte die Stadt zusammen mit einem Versorger in der Lage sein, natürlich gerade aufgrund der Fördergelder die digitale Entwicklung weiter voranzutreiben bzw. die restlichen Versorgungslücken zu schließen.

 

Ihre FDP Elsdorf

 

Schade! Urlaub vorbei - Gut! Bei der Wahl dabei

Die FDP begrüßt alle Elsdorfer, die wieder zurück sind aus ihrem Urlaub.

 

Nehmen Sie dieses Bonmot von Shakespeare mit in ihre Arbeitswelt, die wieder auf Sie zukommt oder gerade wieder Alltag geworden ist:

 

„Wenn das ganze Jahr über Urlaub wäre, wäre das Vergnügen so langweilig wie die Arbeit“ …oder von einem unbekannten Dichter: „Das Praktische am Urlaub ist, dass er einem nicht nur die Kraft gibt, die Arbeit wieder aufzunehmen, sondern einen auch derart pleite macht, dass einem gar nichts anderes übrig bleibt.“

 

Und auch dies: „Wenn die großen Ferien zu Ende gehen, wenden sich Millionen glückstrahlender Gesichter der Schule zu - die Gesichter der Mütter.“

 

Ein Gutes hat das Ferienende schon: Sie verpassen nicht die wichtige Bundestagswahl. Und dies ist  n i c h t  als kleiner Scherz gemeint, denn Wahlmüdigkeit führt nur dazu, dass die falschen Parteien ans Ruder geraten, was letztendlich allen Bürgern schadet. Auch gibt es ja noch die Briefwahl für diejenigen, die dann erst in den Urlaub gehen oder nicht ins Wahllokal gehen können.

 

Ihre FDP Elsdorf

Update zum "Turbobus: Antrag der FDP-Kreistagsfraktion im Rhein-Erft-Kreis

Schnellbuslinie Elsdorf – Kerpen-Horrem

24. Mai 2017

Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender Bortlisz-Dickhoff,   zur Sitzung des Verkehrsausschusses am 24. Mai 2017 beantragen wir o. g. Punkt auf die Tagesordnung zu nehmen und bitten die Verwaltung hierbei eine Stellungnahme zur Realisierung einer Schnellbuslinie Elsdorf – Kerpen-Horrem abzugeben und dabei auch folgende Fragen zu beantworten:   Wie hoch werden die Kosten für eine Schnellbuslinie Elsdorf-Horrem beziffert? (…)

 

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FDP Vorschlag: "Turbo-Bus" für Pendler nach Horrem

Eine Testphase oder Übergangslösung für dieses Vorhaben soll geprüft werden.

Die meisten Pendler möchten möglichst schnell zu Ihrer Arbeitsstelle und nach Hause zurück: ohne Stau, ohne lange Wege, lästige Parkplatzsuche in Bergheim und erst recht in Horrem etc.... und dies vor allem ohne Stress.

Nach einer neueren Untersuchung liegt Elsdorf übrigens als Pendlerstadt im Kreis an der Spitze.

 

Also was ist zu tun, um die zurzeit unbefriedigende Lage zu verbessern?

 

Die Situation:

Der geplante Park and Ride Parkplatz in Glesch kommt einfach nicht in die Realisierungsphase, da seit langem bürokratische, finanzielle oder strategisch, kommunale "Bremsklötze" im Wege stehen.

Der bisherige Linienbus 941 nach Horrem vom Rathaus Elsdorf zum Bahnhof benötigt, oft auch Schülerbus, mindestens 30 Minuten bei nicht direkter Streckenführung.

 

Unser Vorschlag:

Zu den Pendler-Stoßzeiten, zwischen 6.00 Uhr und 8.00 von Elsdorf nach Horrem und von 16.00 Uhr bis 18.30 zurück nach Elsdorf fährt in bestimmten Zeitintervallen ein Schnellbus. Genauer ein Bus, der nur maximal drei oder vier Haltestellen anfährt, direkt zum S-Bahngleis am Bahnhof Horrem.

Anbieten würde sich der zentrale Busbahnhof mit kostenloser Nutzung des Parkplatzes an der Festhalle, in Berrendorf der Dorfplatz mit Parkmöglichkeiten und in Heppendorf an einer geeigneten Stelle.

Zumindest sollte eine Testphase oder Übergangslösung für dieses Vorhaben beschlossen werden.

 

Auch könnten vielleicht freie Ressourcen eines örtlichen Busunternehmens genutzt werden und damit eine schnelle Umsetzung des Plans erfolgen.

Last but not least ist dieses Vorhaben gerade für Neubürger und diejenigen, die es werden wollen, ein Argument für den Wohnort Elsdorf.

 

Wenn dieser Vorschlag im Prinzip Ihre Zustimmung findet, bitten wir Sie, liebe Leser, um Ihre Meinung, entweder schriftlich an: Rathaus Elsdorf, FDP Fraktion oder per Mail an presse@fdp-elsdorf.de.

 

"Leider wird oftmals zu viel Zeit verwendet und diskutiert, dass etwas nicht geht, anstatt das etwas geht und entsprechend zu handeln."

 

Die FDP Elsdorf steht für demokratische Werte

„Hayır“ – Ein „Nein“ zum Referendum in der Türkei

 

Findet die Türkei zur Demokratie zurück oder wird sie vollständig zu einer Autokratie umgebaut? Am 16. April entscheidet die türkische Bevölkerung in einer Abstimmung über die Zukunft ihres politischen Systems! Auch unter uns sind 1,4 Millionen Menschen, die jetzt aufgefordert sind, sich bis zum 9. April zu entscheiden. Entmachtung des Parlaments, Einschränkung der Justiz, Machtkonzentration in den Händen eines Machthabers – das wollen Staatspräsident Erdogan und seine AKP mit den angestrebten Verfassungsänderungen festschreiben. 

 

Ein NEIN im Referendum kann den massiven Demokratieabbau stoppen! Wer demokratische Grundsätze wie den Rechtsstaat, die Gewaltenteilung und die Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit retten will, kann nur mit „Hayır“, mit Nein, stimmen. In der Türkei herrscht der Ausnahmezustand – von fairen Abstimmungsbedingungen kann keine Rede sein. Und dennoch: Das Referendum bietet vielleicht die letzte Chance, die Demokratie in der Türkei zu retten. Wir erklären uns mit den Menschen in der Türkei solidarisch, die eine offene Diskussion suchen und sich auch unter den schwierigen Bedingungen für Toleranz, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie einsetzen. Unsere Sorge gilt der Demokratie.

 

Wir wollen nicht schweigend zusehen, wenn in der Türkei die Demokratie abgeschafft wird. Als liberale Demokraten sagen wir: Nein zum Demokratie-Abbau. (Ein Aufruf von Mehr Demokratie e. V. – wir unterstreichen dies.)

 

Ihre FDP Elsdorf

FDP Rede zum Haushalt 2017

"Eine richtige Sparsamkeit vergisst nie, dass nicht immer gespart werden kann; wer immer sparen will, der ist verloren, auch moralisch."

(Theodor Fontane, Schriftsteller)

 

"Sie glauben gar nicht, wie leicht Sparen fällt, wenn man kein Geld mehr hat."

(Lothar Späth, Politiker)

 

Wollen wir den Sparkommissar von der Bezirksregierung verhindern und trotzdem eine gut funktionierende Verwaltung aufrechterhalten oder herstellen?

 

Wollen wir unser Freibad, die Stadtbücherei, diverse Zuwendungen für Vereine, erhalten und die aufkeimenden Kulturaktivitäten ausbauen? ..….dann sollten wir den Weg gehen, den der Bürgermeister vorhat und die FDP mit trägt.

 

Die Stadt Elsdorf liegt am Rand der Grube und ist dort nun leider auch finanziell aufgrund maßgeblich externer Faktoren (Gewerbesteuerausfälle) angekommen.

 

Ende 2017 haben wir nur noch ca. 1 Mio. EK bei Gesamtkrediten von 64.Mio.

 

Nicht sehr überraschend, da ähnlich schon vor neun Monaten bei Vorstellung des letzten Haushalts prognostiziert.

 

Ich möchte jetzt nicht die traurigen Eckdaten wiederholen, sondern die Folgerungen daraus ziehen. Also was ist zu tun, damit wir nicht in den Nothaushalt abrutschen ins Tal der Tränen:

 

Kostenseite

 

1. Sparen, wo möglich und sinnvoll, aber immer die Zukunft vor Augen. Gute Ansätze sind da, Personalausgaben für einen Controller müssen sein (Kosteneffizienz) und auch für einen Wirtschaftsförderer (Einnahmeneffizienz, - erhöhung)

 

2. Uns von manchen liebgewordenen Zuwendungen lösen, keine nicht zwingend notwendigen Investitionen mehr. Auch relativ kleine Wünsche, die n u r geringere Kosten darstellen sind u. E. passee. Überflüssige Gutachten, z. B. die wenig bringen und wo der klare Menschenverstand ausreicht, gute Lösungen zu bieten.

 

3. Personal muss reduziert werden mittelfristig. Bauprojekte dürfen nicht aus dem Ruder laufen - Controller

 

4. Land und Bund gemeinsam mit anderen Kommunen zwingen, mehr Mittel freizugeben. Denn die Kommunen dürfen die „Suppe“ auslöffeln, die in D´dorf und Berlin eingeschenkt wird.

 

5. Kooperationen mit Kommunen sind einzugehen, um Kosten zu senken und Synergieeffekte zu erzielen

 

6. RWE viel stärker in die Pflicht nehmen

 

Eines ist gerade für die FDP klar:

 

Steuererhöhungen auch für 2018 – ein No Go – 2017 letzte Mal, jetzt nicht mehr

 

Einnahmenseite

 

What to do?

 

  • Invest in Flächen für Gewerbeansiedlung, Gelände Zuckerfabrik nutzen
  • Invest in rentierliche Energievorhaben und Beteiligungen
  • Invest in Bauland für Familien
  • Pflege der ansässigen Unternehmen, Gewinnung neuer GewerbetreibenderAttraktivität Elsdorfs als Ganzes steigern

 

How to do ? 

 

  • Effektive Wirtschaftsförderung
  • Stadtmarketing, …,
  • vor allem aber, dass die Bevölkerung in allen Stadtteilen dahintersteht

 

Chancen, Elsdorf hat auch etwas zu bieten:

 

Speckgürtel von Köln, Schulen, Gesamtschule, relativ billiges Bauland, sehr gute Straßen-Verkehrsanbindung an Autobahnen, geringe Kriminalitätsrate, Intaktes Vereinsleben und Vieles mehr. Last but least nette Leute, Rheinländer halt.

 

Polemik und Populismus helfen nicht, sondern schaden nur!

 

Wir brauchen Mut in der Kommunalpolitik, auch wenn es manchmal unpopulär ist und wenn man das Ganze gut im Blick haben will, dann ist es manchmal auch schmerzlich

 

Wichtig ist die Motivation, Ziel immer vor Augen und Fähigkeit und Zähigkeit dies zu erreichen

 

BM hat dies in letzter Zeit bewiesen

 

Und abschließend zum Asylanten-Thema ein Zitat der FDP aus der Rede vom 20.09 (Ratssitzung):

 

"Manche Bürger nehmen scheinbar am politischen Leben nur Teil, wenn sie persönlich betroffen sind. So funktioniert Demokratie aber nicht. Entweder man macht eine Basisdemokratie, oder man respektiert die Entscheidungen der Politiker, die man gewählt hat bis zur nächsten Wahl….

 

Welche Konsequenz zieht die FDP nun aus dem Dilemma fehlender Unterkünfte?

Es kann nur ein Kompromiss sein. 

 

Aus unseren FDP-Reihen kam die Idee viele kleinere Einheiten in allen Stadtbezirken oder auch Mietobjekte zu suchen. Dies empfinden wir als gerechte Lösung.

 

In Elsdorf sind allein fast die Hälfte der „Neubürger“ untergebracht, eine starke Ungleichverteilung. Die Belastungen sind aber unter den Bürger gerechter zu verteilen.

Übergangslösungen wie Mietcontainer in den Orten, wo keine Asylanten untergebracht sind, wären an ausgesuchten Stellen denkbar, wenn auch nur zur Not. 

 

Wir denken da u.a. an das Gewerbegebiet. Aber auch das ehemalige Hallenbad ist kein Tabu aus Kostengründen – es muss ja nicht für die Ewigkeit sein. Kölner Stadtteil Weiden hat es vorgemacht.

 

Wichtig ist jetzt die Solidarität aller Elsdorfer." 

 

Verfallen wir nicht in Tristesse, Weihnachten steht vor der Tür, schauen wir im neuen Jahr nach vorn mit Entschlossenheit, die Lage zu ändern.

 

Chancen sind vorhanden trotz widriger Umstände. Noch eine Anmerkung:

 

Hass auf Kommunalpolitiker, ja sogar Drohungen verbieten sich wohl von selbst. Die Kommunalpolitiker üben ein EHRENAMT bei geringer Aufwandsentschädigung aus und bereichern sich nicht ungehörig und zum anderen gilt es dringend , das Wecken von Interesse bei jungen Leuten für die Politik zu forcieren.

 

"Man ist viel eher bereit, Opfer zu bringen, wenn man sieht, dass alle anderen es auch tun. So ist nun mal die menschliche Natur."

(Henry Ford)

 

Vielen Dank

FV Uwe Müller