Liberale Zitate und Bonmots

Liberales Denken wird in unzähligen Zitaten und Sprichwörtern aus vielen Jahrhunderten deutlich. Deutlich wird allerdings auch, dass es immer noch einen Rückstand im liberalen Handeln gibt. Daran kann jeder Einzelne etwas ändern...

Sigmund Freud; by Max Halberstadt [Public domain], via Wikimedia Commons
Sigmund Freud; by Max Halberstadt [Public domain], via Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

"Die Stimme der Vernunft ist leise, aber sie ruht nicht, ehe sie sich Gehör verschafft hat." (Sigmund Freud) – Liberale halten durch, wenn es um ihre Grundsätze geht. Wenn sich erwiesen hat, dass sie Recht hatten, kommt die Umkehr oft teuer.

Immanuel Kant Malerei; by Gottlieb Doebler [Public domain], via Wikimedia Commons
Immanuel Kant Malerei; by Gottlieb Doebler [Public domain], via Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

"Ich kann, weil ich will, was ich muss." (Kant) – passend zum Optimismus der Liberalen

"Im verdorbensten Staat gibt es die meisten Gesetze." (Tacitus) - zur neuen Rekordzahl der rot-grünen Regierung 1998-2005

Jean-Jacques Rousseau (painted_portrait); by Maurice Quentin de La Tour [Public domain], via Wikimedia Commons
Jean-Jacques Rousseau (painted_portrait); by Maurice Quentin de La Tour [Public domain], via Wikimedia Commons

 

 

 

 

 

"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern darin, dass er nicht tun muss, was er nicht will." (Jean-Jacques Rousseau) – Man muss sich nur an die DDR erinnern, um wenigstens zu ahnen, wie das gemeint ist.

Theodor Heuss auf 2 DM-Münze; von NobbiP (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons
Theodor Heuss auf 2 DM-Münze; von NobbiP (Eigenes Werk) [Public domain], via Wikimedia Commons

 

 

 

 

"Es ist keine Schande hinzufallen, aber es ist eine Schande, einfach liegenzubleiben." (Theodor Heuss) 

Hans-Dietrich Genscher (* 21. März 1927 in Reideburg, Saalkreis, seit 1950 Ortsteil von Halle (Saale); † 31. März 2016 in Wachtberg)
Hans-Dietrich Genscher (* 21. März 1927 in Reideburg, Saalkreis, seit 1950 Ortsteil von Halle (Saale); † 31. März 2016 in Wachtberg)

Hans-Dietrich Genscher, deutscher Politiker, 1974-1992 Bundesaußenminister:

 

„Auf Tiere könnte ich nie schießen, die müßten schon Selbstmord machen.“

 

„Was die Kosmetik für die Damen, ist der Regierungssprecher für die Regierung.“

 

„Wenn ich zu entscheiden hätte, ob wir eine Regierung ohne Zeitungen oder Zeitungen ohne eine Regierung haben sollten, würde ich ohne Zögern das letztere vorziehen.“

 

"Den guten Lotsen erkennt man an der ruhigen Hand und nicht an der lautesten Stimme."

 

„Europa ist unsere Zukunft, sonst haben wir keine.“

Walter Scheel (* 8. Juli 1919 in Höhscheid, heute ein Ortsteil von Solingen;[1] † 24. August 2016 in Bad Krozingen), Bundespräsident a.D., (1974-1979), davor Außenminister, gelernter Bankkaufmann:

 

"Wer sich in schlechten Zeiten den Staat ins Boot holt, wird ihn in guten Zeiten kaum mehr vom Steuer verdrängen können..."

 

"Die einen haben Furcht vor dem Staat,

die anderen haben Furcht um den Staat..."

 

"Nichts geschieht ohne Risiko,

aber ohne Risiko geschieht auch nichts..."

 

"Spezialisten sind Leute, die ihre Violine zwar hervorragend beherrschen,

aber nur auf einer einzigen Saite..."

 

"Der Mensch, der gar nichts liest, 

ist besser informiert als derjenige, der nur Zeitung liest..."

Otto Graf Lambsdorf; von Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Eigenes Werk)
Otto Graf Lambsdorf; von Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (Eigenes Werk)

Otto Graf Lambsdorff (* 20.  Dez. 1926 in Aachen; † 5. Dezember 2009 in Bonn), war ein deutscher Politiker (FDP). Er amtierte von 1977 bis 1982 und von 1982 bis 1984 als Bundesminister für Wirtschaft sowie von 1988 bis 1993 als Bundesvorsitzender der FDP: 

„Der Schnelle Brüter ist ein toter Vogel.“

 

„Das ist nicht Eintracht in Vielfalt, sondern Zwietracht in Einfalt.“

 

„Der deutsche Bundestag ist mal voller und mal leerer, aber immer voller Lehrer.“

 

„Nach meiner Überzeugung wirken wir alle am besten, wenn wir arbeiten, nicht wenn wir reden.“